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Wie Polarlichter über Moritzburg entstehen

Polarlichter über dem Schloss Moritzburg im Januar 2026. – Foto: Madlen Schimkat
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Polarlichter über dem Schloss Moritzburg im Januar 2026. – Foto: Madlen Schimkat

In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2026 ereignete sich ein beeindruckendes Naturschauspiel über Deutschland: Polarlichter! Auch über Moritzburg waren die roten und grünen Lichter gut zu beobachten.

Verantwortlich für die Entstehung von Polarlichtern sind Sonnenstürme, bei denen geladene Teilchen ausgestoßen werden. Richtung Erde strömende Teilchen werden vom Magnetfeld der Erde zu den Polen gelenkt. Beim Eintritt dieser in die Erdatmosphäre entstehen dann die Polarlichter. Aktuell befinden wir uns in einer Phase mit starker Sonnenaktivität, in welcher es häufigere und intensivere Sonnenstürme gibt. Da bei diesen größere Mengen geladener Teilchen ausgestoßen werden, strömen mehr Teilchen in Richtung Erde. Bei besonders starken Sonnenstürmen sind Polarlichter dann auch weiter südlich, z.B. über Deutschland sichtbar.

Für die verschiedenen Farben sind unterschiedliche Gase in der Atmosphäre verantwortlich: rotes und grünes Licht, wie es in Moritzbug zu sehen war, entsteht durch Sauerstoff, während Stickstoff violettes und blaues Licht erzeugt.

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In Richtung Norden waren die Polarlichter in grün und rot gut sichtbar. – Foto: Madlen Schimkat
In Richtung Norden waren die Polarlichter in grün und rot gut sichtbar. – Foto: Madlen Schimkat
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Die Lichter tanzten in verschiedenen Formen am Himmel über Moritzburg. – Foto: Madlen Schimkat
Die Lichter tanzten in verschiedenen Formen am Himmel über Moritzburg. – Foto: Madlen Schimkat
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Auch in Dresden erhellten die Polarlichter den Nachthimmel. – Foto: Lotte Wilking
Auch in Dresden erhellten die Polarlichter den Nachthimmel. – Foto: Lotte Wilking



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